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Praxis für Klopftherapie

Passivrauchen – aufgebauscht oder doch was dran?

Passivrauchen

Passivrauchen

Dass Passivrauchen schädlich ist, hat sich mittlerweile ja herumgesprochen. Besonders ungesund ist das passive Mitrauchen natürlich für Kinder. Körper und Immunsystem Ihres Kindes entwickeln sich rasant und das Immunsystem ist noch nicht voll entwickelt, d. h. Kinder reagieren besonders empfindlich auf die Schadstoffe, die sie beim Passivrauchen aufnehmen.

Selbst Kinder, deren Eltern nicht in ihrem Beisein rauchen, weisen immer noch eine höhere Belastung mit den diversen Giften aus dem Tabakrauch im Körper auf als Kinder, deren Eltern gar nicht rauchen. Folglich sind auch Raucherkinder häufiger akut erkrankt. Betroffen sind hier natürlich vor allem die Atemwege.

Und sogar das ungeborene Kind kann unter den Rauchschwaden leiden, die beispielsweise vom rauchenden Vater verursacht werden.

Untersuchungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg zufolge haben Raucherkinder darüber hinaus aber auch im Erwachsenenalter im Vergleich zu Nichtraucherkindern ein erhöhtes Krebsrisiko. So harmlos ist die Angelegenheit also nicht …

Freiluftrauchen – die elegante Lösung

Schlimm, schlimm, sagen Sie, aber Sie haben da Vorsorge getroffen: Sie rauchen nur noch am Fenster oder auf dem Balkon. Damit sind Sie doch fein aus dem Schneider, oder?

Mhm, nee, stimmt nicht ganz. Ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht aus. Kennen Sie den Geruch nach abgestandenem Rauch, der Raucher manchmal umgibt? Wahrscheinlich nehmen Sie selbst das nicht mehr ganz so intensiv wahr (Rauchernase), aber Nichtraucher können Raucher in der Regel ganz gut erschnuppern.

Ja, und dieser Rauchgeruch ist weit mehr als ein ästhetisches Problem. Denn mit diesem abgestandenen Rauch, der sich auch beim Freiluftrauchen auf Ihrer Kleidung, auf Ihren Haaren und auf Ihrer Haut absetzt, setzen sich eben auch all die hässlichen Inhaltsstoffe auf Ihnen ab, die Sie dann wieder in die Innenräume mitschleppen, auf dem Sofa ablegen oder zum Beispiel beim Kuscheln direkt an Ihr Kind weitergeben.

Viel zu viel Aufwand

Sie müssten sich im Grunde nach jeder Zigarette von Kopf bis Fuß abschrubben und danach in frisch gewaschene Klamotten schlüpfen, um diese Passivgefährdung für Ihre Kinder zu vermeiden.

Ganz schön viel Aufwand, oder? Wie wäre es mit einem Rauchstopp, dann müssten Sie sich damit gar nicht mehr belasten?

Wahrscheinlich würde ein Teil von Ihnen lieber heute als morgen aufhören, hat aber richtig Angst davor. Das ist in Ordnung. An dieser Angst sowie an allen anderen Aspekten Ihrer Rauchsucht kann man arbeiten.

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